Malen und Zeichnen fördert in vielerlei Hinsicht. Hier die Gründe: Viele Eltern beobachten an ihren Kindern einen Mangel an Konzentrationsfähigkeit. ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) wird festgestellt und medikamentös behandelt.

Interessanterweise sind häufig Kinder mit ADS im Kunstunterricht höchst konzentriert und weisen oft eine besondere künstlerische Begabung auf. Im Gegenzug wird der Kunstunterricht in allen Schularten abgebaut.

Kinder haben das Bedürfnis, sich in das, was sie tun, zu vertiefen. Sie wollen probieren, experimentieren, versinken und dafür ausreichend Zeit zur Verfügung haben. Und Ruhe!
Von diesem Bedürfnis der Kinder nach Ruhe und Sich-Versenken profitiert die Computer-Industrie. Am Computer ist all das möglich (man ist noch dazu meistens allein und ungestört).

Allerdings bewegen sich die Kinder dort in einer vorgefertigten
Ästhetik
, die nicht von ihnen selbst stammt, also kein Ausdruck
ihrer eigenen Kreativität ist.
Eine fatale Entwicklung: viele Unternehmen beklagen sich über
einen wachsenden Mangel an Einfallsreichtum und Kreativität bei
ihren jungen Mitarbeitern.

Zeichnen schult u. A. das richtige Einschätzen von räumlichen
Zusammenhängen, Größenverhältnissen und Ausdehnungen.
Der Umgang mit Ton und anderen Materialien trainiert das
„Fingerspitzengefühl“.
Der Umgang mit Zeichenstift, Pinsel und formbaren Materialien
trainiert unsere Sinne und unsere Feinmotorik.
Kreatives Tun erfüllt auf bildnerischem Gebiet nicht nur einen
therapeutischen Zweck sondern fördert auch Fähigkeiten, die im
künftigen Berufsalltag dringend benötigt werden.

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